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  • Gott redet
  • Daniel 1: Gott tut Wunder
      Ein Gericht Gottes
      Umerziehung und göttlicher Machtanspruch
      Eine Entscheidung
      Ein Test
      Ein Wunder
      Gott ist Sieger
      Bedeutung
  • Daniel 2: Gott kennt die Zukunft
  • Daniel 3: Gott ehrt Vertrauen
  • Daniel 4: Gott verändert Menschen
  • Daniel 5: Gott lässt sich nicht spotten
  • Daniel 6: Gott rettet aus der Not
  • Daniel 7: Gott hält Gericht
  • Daniel 8: Gott lässt sich nichts nehmen
  • Daniel 9: Gott wird Mensch und stirbt
  • Daniel 10: Gott kämpft für uns
  • Daniel 11: Gott ist der Sieger
  • Daniel 12: Gott steht auf
  • Gott bringt uns nach Hause
Vorschau

Daniel 1: Gott tut Wunder

Babylon gegen Jerusalem

Im dritten Jahr der Herrschaft Jojakims, des Königs von Juda, zog Nebukadnezar, der König von Babel, vor Jerusalem und belagerte es. Und der Herr gab in seine Hand Jojakim, den König von Juda, und einen Teil der Geräte aus dem Hause Gottes. Die ließ er ins Land Schinar bringen, in den Tempel seines Gottes, und tat die Geräte in die Schatzkammer seines Gottes.
Daniel 1,1
Luther 2017

Die Berichte im Buch Daniel beginnen im Jahr 605 v. Chr. Der neubabylonische König Nebukadnezar hat in der Schlacht von Karkemish gerade die Ägypter besiegt und belagert nun, kurze Zeit später, Jerusalem. Eigentlich war Juda ein vom Pharao von Ägypten eingesetzter Vasall, doch jetzt wechselt der Machthaber, und die Babylonier haben das Sagen. Der Text betont, dass es nicht nur ein politischer, sondern auch ein religiöser Konflikt war. Die Tempelgeräte werden aus dem Haus Gottes in Jerusalem von den Babyloniern geraubt und in die Schatzkammer eines ihrer Götter gebracht. Die Botschaft, die den Besiegten vermittelt werden sollte, war: Euer Gott ist zu schwach, um euch vor uns zu schützen. Unsere Götter sind eurem Gott weit überlegen. Wir haben nicht nur euch, sondern auch euren Gott besiegt!

Dieser Konflikt zwischen Jerusalem, dem Inbegriff für die Anbetung des wahren Gottes, und Babylon, dem Inbegriff für Heidentum und die Verehrung anderer Götter, zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch Daniel. Die tatsächliche historische Auseinandersetzung wird so zu einem besonderen Symbol für den geistlich-religiösen Konflikt, der die gesamte Menschheitsgeschichte prägt. Die Geschichte von Daniel 1 nimmt uns hinein in diesen Konflikt, der Menschen ganz real

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